Prävention und Gesellschaftlicher Zusammenhalt (PGZ)

Als eine zentrale Herausforderung im gegenwärtigen gesellschaftlichen Zusammenleben lässt sich der Umgang mit religiös motivierter Radikalisierung junger Menschen skizzieren. Als dem Gemeinwesen verschriebene Bildungszentren möchten die Volkshochschulen in Deutschland ihren Teil zur Bewältigung der Querschnittaufgabe der Radikalisierungsprävention beitragen.

Jugendliche mit und ohne Migrationsgeschichte werden dabei nicht als Risikogruppe betrachtet, sondern vielmehr das Potenzial der Präventionsarbeit als Handlungsfeld politischer Jugendbildung erkannt und so gesellschaftliche Teilhabe für die Heranwachsenden ermöglicht.

Bildungspraxis

Das Projekt PGZ strebt die Entwicklung und Erprobung von Unterrichtseinheiten in Bildungsangeboten der VHS-Landschaft an, welche junge Menschen gegen extremistisch motivierte Ansprachen stärken sollen. Für VHS-Kursleiterinnen und Kursleiter sind zudem qualifizierende Fortbildungsmaßnahmen zum Themenfeld geplant. Des Weiteren werden Weiterbildungsangebote für interessierte Fachkräfte der bundesweiten Kinder- und Jugendhilfe entwickelt, die im örtlichen VHS-Angebot implementiert werden.

 

Das Projekt „Prävention und Gesellschaftlicher Zusammenhalt (PGZ)” wird durch Mittel des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.


Ihre Ansprechpartner

Thomas Praßer

Projektreferent

Tel.: +49 228 97569-441

E-Mail: prasser@dvv-vhs.de

 

Adriane Schmeil

Projektreferentin

Tel.: +49 228 97569-8930

E-Mail: schmeil@dvv-vhs.de

 

Dr. Martin Winands

Projektleitung

Tel.: +49 228 97569-758

E-Mail: winands@dvv-vhs.de

Deutscher Volkshochschul-Verband
GEMINI
Logo von Demokratieführerschein.de